Dec 11, 2011
Projekt Hörsturz – Runde 59

Mal sehen, wie lange es Deja Entendu noch aushält, nur ein Projekt-Hörsturz-Blog zu sein. Los geht’s mit einer überraschend guten Runde:
Inna Modja – French Cancan (Monsieur Sainte Nitouche)
(von Sebastian) Die Stimme der Dame ist ganz schön, aber der Rest des Songs ist irgendwie etwas flach und langweilig. 3/10
Kellermensch – Moribund Town
(von cimddwc) Meine Rock- und Hardcore-Zeit ist zwar schon länger vorbei, aber der Song hier hat echt Appeal. Die Gesangsmelodie ist düster und licht zugleich und die Screams im Refrain passen wunderbar im Wechsel mit dem Sänger. Daumen hoch! 8/10
Frankie & The HeartStrings – Everybody Looks Better (In The Right Light)
(von JuliaL49) Wieder das alte Problem: Schöne Stimme, langweilige Verpackung. Klingt für mich leider durch und durch nach einem Mix aller möglichen Britpop-Klischees. 3/10
The Heavy – Big Bad Wolf
(von Konzertheld) Oh, der Song ist scheinbar aus Driver: San Francisco. Ich kann mir auch richtig gut vorstellen, zu diesem Song in einer fetten Karre durch die Stadt zu cruisen. Zwar etwas unspannender, aber durch und durch mitreißender Rock. 8/10
Handsome Boy Modeling School – The Truth
(von David) Den Namen der Band habe ich schon sehr oft gelesen, aber immer nur langweiligen Indie/Songwriter-Quatsch damit verbunden. Dabei ist dieser Song hier wirklich richtig richtig gut und sticht mehr hervor, als es 90% der Songs des zuvor genannten Genres jemals könnten. 8/10
Goldfish – Fort Knox
(von Mars) Hier geht’s mir genau andersherum als mit Julias Song: Die Verpackung ist derbe gut, die Stimme des Sängers nervt aber etwas. Wobei ich mir vorstellen kann, dass ich mich an die Stimme gewöhnen könnte. Ein Song, zu dem man auch richtig gut im Club tanzen könnte. 7/10
The Freak Fandango Orchestra – Requiem For A Fish
(von Michael) Mit so Balkan-Kram kann man mich ja genauso gut ärgern wie mit Ska. Ich gebe aber noch zwei Punkte dafür, dass kein Gesang dabei ist und das Trompeten-Solo ganz nett ist. 2/10
Ramona Falls – Russia
(von mir) Brent Knopf von Menomena beweist mit Ramona Falls, dass er auch Solo einiges zu bieten hat. Ein wunderschöner Song, der ständig die Balance zwischen Laut und Leise sucht und damit ziemlich einzigartig klingt. 9/10
DZ Deathrays – Blue Blood
(von beetFreeQ) Das erinnert mich ganz entfernt an eine Mischung aus The Blood Brothers und Death From Above. Das Video ist reichlich Banane und ohne funktioniert der Song für mich besser. Zu Beginn war ich mir auch nicht sicher, was ich von der Stimme halten soll, aber Beat und Sound sind großartig und nach zwei Minuten wiegt sich die Stimme auch komplett darin. Toll. 8/10

Kristin, 25 Jahre jung, aufgewachsen im Sauerland, jetzt wohnhaft in München. // High5-Mädchen, Bloggerin, Videospiel-Fan, Musikerin, Serien-Freund, Kunst- und Tattoo-Liebhaberin, Geek, Leseratte, Brown Toilet Paper Girl, mächtig verliebt, LEGO-Stein-Trägerin, besessen von Portland, OR und Bastion. Ich blogge über alles, was mir in den Sinn kommt und irgendwie mit Kultur zu tun hat, manchmal aber auch über wirren und unwichtigen Mist. Mehr über mich gibt's auf der About Me-Seite.
KOMMENTARE