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Projekt Hörsturz – Runde 42 (Multilingual)

Jetzt sitze ich hier in der neuen Wohnung, habe Internet nur via Surfstick und drücke fest die Daumen, dass das reicht um bei der aktuellen Projekt Hörsturz-Runde mitzumachen. Dabei ist mir Runde 42 eigentlich egal, denn die Vorschläge dürfen weder Englisch noch Deutsch sein und ich bin ein Englisch-Nazi und akzeptiere nur selten andere Sprachen in Musik. Der Hintergrund: Es klingt in den meisten Fällen einfach nicht gut und keine Sprache klingt so schön und kann zeitgleich elegant und brachial sein, wie das Englische. Natürlich gibt es aber auch Ausnahmen und ich erhoffe mir, dass diese Runde viele davon bereithält.

Los geht’s:

Kvelertak – Utrydd dei Svake

(von Tenza) Fett gutes CD-Cover schon mal. Die erste Minute überzeugt mich auch total und der ganze Sound kommt gut rüber. Sagen wir mal so: Das Stück ist ziemlich interessant, der Gesang passt aber nur stellenweise dazu. Wobei ich mir vorstellen kann, dass der Track mit jedem Hören wächst. Die Instrumental-Stellen im Song machen aber Spaß, klingen nach Samstag-Abend und holen deswegen noch einen Punkt mehr raus. 8/10

Zaz – Je Veux

(von David) Das kenne ich aber. Woher kenne ich das? Kam das kürzlich in einem Film vor? Je Veux will etwas zu gezwungen gute Laune und Freiheit vermitteln, die sind aber auf dem Weg zu meinem Ohr verloren gegangen. 3/10

Wir sind Helden – La Réclamation

(von Konzertheld) Wir sind Helden sind das Grauen dieser Welt. 0/10

Kaizers Orchestra – Svarte katter & flosshatter

(von beam) Was hab ich gelesen? Neues Album? Ich kriege nichts mehr mit. Kaizers Orchestra gehören zu diesen wenigen Ausnahmen, die in einer fremden Sprache einfach fantastisch klingen und dazu noch richtig gute Musik machen. Svarte katter & flosshatter klingt allerdings schon sehr anders als vieles, was ich von ihnen kenne. Aber Janove hört sich an einer Stelle an wie 31Knots’ Joe Haege und das lässt mein Fanherz höher schlagen. Achso, ja. Fazit: Anders, aber sausaugeil. 9/10

Tappi Tíkarrass – Hrollur

(von beetFreeQ) Ich liebe Björk und halte sie für eine der fantastischsten Musikerinnen unserer Zeit. Finde mächtig cool, dass sie schon in einem solch zarten Alter gute Musik gemacht hat. Sie gefällt mir heute zwar besser, aber auch in dieser Kombination macht es Spaß, ihr zuzuhören. 7/10

Pizzicato Five – Mon Amour Tokyo

(von cimddwc) Ist okay, würde aber besser in einen Film passen als hier allein in einem YouTube-Video vor sich zu plätschern. 5/10

Khaled – Aicha

(von Sorkin) Der Khaled sollte sich lieber mal den Ohrring aus dem Ohr nehmen. Ein bisschen Nostalgie, ja klar. Aber das Lied ist deswegen noch lange nicht gut. 1/10

Moneybrother – Livet börjar här

(von JuliaL49) Der Geldbruder, der Alte. Ich hatte ihn irgendwie weniger Indie-pop-schmierig in Erinnerung. Nicht besser als Morrissey. 4/10

Camille – La demeure d’un ciel (Acoustic)

(von Freddi) Gefällt mir gut, habe allerdings ein bisschen mehr erwartet. Etwas mehr Wumms würde der Camille gut tun, ansonsten macht sie ihre Sache schon sehr super. 8/10

hide – Dice

(von Khitos) Könnte auch der Titeltrack zu einem Anime sein. Da gibt’s für mich aber nur Pokémon. Dice ist wenig spektakulär und hat einen ziemlich schmalzigen Sound. 3/10

BONUS:

Belle Êpoque – Il Est Trop Tard (von mir) Ein letztes hörbares Überbleibsel aus meiner Screamo-Phase. Dabei schreien die fast gar nicht. Jedenfalls gefällt’s mir primär wegen der schönen Gitarre. 6/10
Dead Can Dance – The Lotus Eaters (von Fabian) Ich könnte mir nicht vorstellen, niemals mehr etwas anderes zu hören als das hier. Dennoch finde ich den Track sehr sehr interessant und möchte mir unbedingt mehr anhören. PS: Hier wurde ich genau so fehlgeleitet wie mit Murder By Death damals. Beides immer für Hardcore-Bands gehalten. 8/10
Dengue Fever – One Thousand Tears of a Tarantula (von Graval) Vor allem der Gitarrenpart ist richtig gut. Und der jazzige Teil weiter hinten im Song. Ihr habt ja doch alle nicht so furchtbaren Mist rausgekramt, wie ich mir anfangs gedacht hatte. 8/10
DJ Reno – Je veux te voir DANCER (von Mars) Justice? Ha! Aber dann doch lieber D.A.N.C.E. im Original als DJ Reno. 6/10
Loituma – Ievan Polkka (von Konna) Nein, Danke. 1/10
Shout Out Louds – Spöken (von Dr. Borstel) Schön, aber etwas repetitiv. 6/10
Yoko Takahashi – Zankoku Na Tenshi No These (Neon Genesis Evangelion Opening) (von maloney8032) Das Opening ist ein bisschen cool. Der Song weniger. 3/10


Kategorie: Sound

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2 Kommentare

Du magst Loituma nicht? W – T – F ???ßßßßßß12zwölfdreihundertvier


“Zaz – Je Veux …Je Veux will etwas zu gezwungen gute Laune und Freiheit vermitteln, die sind aber auf dem Weg zu meinem Ohr verloren gegangen. 3/10″

Find Je Veux jetzt auch nicht soo dolle, aber auch nicht so schlecht. was ich sehr cool finde ist “Eblouie Par La Nuit” vom gleichen album. nicht umbedingt ein gute laune lied, aber sehr cool.


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ABOUT ME

Profilbild Kristin, 25 Jahre jung, aufgewachsen im Sauerland, jetzt wohnhaft in München. // High5-Mädchen, Bloggerin, Videospiel-Fan, Musikerin, Serien-Freund, Kunst- und Tattoo-Liebhaberin, Geek, Leseratte, Brown Toilet Paper Girl, mächtig verliebt, LEGO-Stein-Trägerin, besessen von Portland, OR und Bastion. Ich blogge über alles, was mir in den Sinn kommt und irgendwie mit Kultur zu tun hat, manchmal aber auch über wirren und unwichtigen Mist. Mehr über mich gibt's auf der About Me-Seite.

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