Feb 9, 2011
Projekt Hörsturz – Runde 39 (Instrumental)

Und wieder mal erscheint wochenlang nichts auf meinem Blog außer Projekt Hörsturz. Aber daran habt ihr euch bestimmt schon gewöhnt, was? Leider ist’s nicht so leicht, neben meinem momentanen Umzugsstress auch noch mehrere schöne Artikel pro Woche zu schreiben und deswegen wird der Betrieb hier auch erst wieder nach dem Umzug wirklich aufgenommen. Aber für Runde 39 des Projekt Hörsturz ist immer Zeit. Diesmal handelt es sich wieder um eine Sonderrunde mit dem Thema ‘Instrumental’. Ich bin sehr gespannt, denn mit gesangsloser Musik tue ich mich immer etwas schwer. Oft finde ich instrumentale Musik zu langweilig und höre sie mir nur an, wenn ich nebenbei noch ein gutes Buch lesen oder in der Gegend herum träumen möchte. Aber ich bin für alles offen und widme mich deswegen nun den Vorschlägen der Teilnehmer:
Ludovico Einaudi – Fuori dal mundo
(von Konna) Ich will direkt mal klarstellen: Ich bin kein Fan von klassischer Musik. Dementsprechend lässt mich der Track kalt, bietet wenig spannende Stellen und schon gar keine Ecken und Kanten. Auf der Entspannungsebene läuft’s auch nicht. Als Filmmusik hingegen kann ich es mir sehr gut vorstellen, aber die höre ich in den seltensten Fällen daheim an. Um dieses Kriterium zu erfüllen, müsste der Künstler schon Clint heißen oder zu den Nine Inch Nails gehören. 1/5
Explosions In The Sky – Your Hand In Mine
(von Khitos) Die Explosionen im Himmel sind ja schon eine schöne Band, keine Frage. Aber irgendwie habe ich den Hype unter Post-Rock-Fans nie wirklich nachvollziehen können. Denn irgendwie gibt es in dem Bereich Bands, die mich mehr berühren als diese hier. Der Track funktioniert allerdings bestens um im Bett vor sich hin zu träumen, eine große Überraschung bleibt aber aus. 3/5
Boards of Canada – Skyliner
(von Fabian) Die kanadischen Bretter sorgen für fein knatternde und knarzende Klangteppiche aus meinen Boxen. Nicht mein Lieblingssong, aber i like. 4/5
Goblin – Tenebre
(von Heiko) Da höre ich doch eindeutig eine verzerrte Stimme. Du alter Schummler. Wenn ich die Kommentare unter dem Video richtig deute, so haben Justice den Song gemopst? Die Melodie kam mir auch irgendwie bekannt vor. Einige Passagen wissen durchaus zu gefallen, aber als Gesamtwerk ist’s zu wenig überzeugend. 2/5
Moby – Shot In The Back Of The Head
(von Konzertheld) Der Moby, der Alte. Ich weiß noch genau, wie ich den zum ersten mal auf MTV und dergleichen gehört habe. Das hier gefällt mir aber noch mehr als sein Geheule über sein Herz und klingt noch mehr nach Nachtmusik. Ich mag Nachtmusik. 4/5
Red Snapper – They’re Hanging Me Tonight
(von beetFreeQ) Der Sound zu Beginn ist interessant, ich hoffe aber noch auf etwas mehr Abwechslung. Die kommt dann glücklicherweise auch. Red Snapper fallen wohl auch in die Kategorie Nachtmusik für mich. Gute Nachtmusik, wohlgemerkt. 4/5
Unleashed – Across The Open Sea
(von Fini) Oh, nicht-metallisches Metall. Dafür gibt’s was, aber für die sehr einseitige und trockene Akustik-Klampfe hab ich auch nicht viel übrig und die Orgel versetzt mich zurück in die Zeit, in der ich von meiner Schule alle 3 Wochen in die Kirche gezwungen wurde. 1/5
Daniel Olsén – Me And My Paper Plane
(von David) Aww, ilomilo-Soundtrack. Herzi Herzi Herz. 5/5
François de Roubaix – Dernier domicile connu
(von beam) Das gehört jetzt auch eher in einen Kubrick-Film, oder? Stop. Jetzt hat sich der Stil aber gewaltig geändert. Das kenn ich doch, oder? Ach ja, der Robbie. Jetzt weiß ich auch, wo der Robbie die Melodie für seinen besten Song geklaut hat. Gefällt mir gut, vor allem die Stimmungswechsel, da kommt trotz instrumentalen Klängen keine Langeweile auf. 4/5
Late Of The Pier – VW
(von Kamil) Das hat eine gute Portion Pfeffer und eine leichte Prise Abgedrehtheit. Kann ich gut leiden. (Eigentlich hätte ich Dir aber noch einen Punkt für die Stimme am Ende abziehen müssen, böser Kamil.) 3/5
Bedlam Bards – On the Drift (von JuliaL49) Wer hat denn das fiese Cover entworfen? Die Musik passt allerdings überraschend gut dazu und watschelt durch jedes erdenkliche Klischee. 0/5
Clint Mansell – Lux Aeterna (von Mars) Dieser Song ist eigentlich Pflicht für die Pflichtsongs. Schade, dass er hier unten gelandet ist und nun nicht die Spitze der Gesamtcharts erklimmen kann. Weil: Göttliches Meisterwerk (vor allem mit Requiem For A Dream im Hinterkopf). 5/5
Don Caballero – Mmmmm Acting, I Love Me Some Good Acting (von mir) Instrumentalmusik aus einer völlig anderen Richtung. Ich stehe auf die Band und ihren Sound. 4/5
General Union – Beerdrinker – Lock the door (von Dr. Borstel) Hat meine TARDIS mich versehentlich ins Mittelalter geflogen? Schnell weg hier. 0/5
Herb Alpert – Tijuana Taxi (von maloney8032) Und sowas hörst Du wirklich? Mein Beileid. 0/5
Joe Hisaishi – Kaze no Toorimichi (von Graval) Auch hier gilt wieder: Im Film würde es mir gefallen, außerhalb der bewegten Bilder ist es zwar immer noch schön, aber zu uninteressant um mich lange fesseln zu können. 3/5
Joe Satriani – The Extremist (von cimddwc) Je weiter das Projekt, desto kommentarfauler die Kristin. 1/5
Metallica – Orion (von Tenza) Alles was ich an Metallica mag geht in diesem monotonen Track verloren. 1/5
Pjotr Iljitsch Tschaikowsky – Schwanensee Finale Akt 1 (von Nummer Neun) 2/5
The Go! Team – Bust-Out Brigade (von Basti) Da geht ja direkt die Party ab. Hat was. 3/5
Ugress – Spider Eyes (Italo Crime Remix) (von dehkah) Die Melodie mag ich nicht, den Sound allerdings sehr. Ich wollte nett sein und aufstocken, aber dann bemerkte ich, wie repetitiv der Song eigentlich ist. 2/5
Wolfgang Amadeus Mozart – Leck mich im Arsch (von Onkelosi) 0/5
Vorschlag für Runde 40:
31Knots – The Savage Boutique >
http://listen.grooveshark.com/#/s/Savage+Boutique/2I3BkZ?src=5

Kristin, 25 Jahre jung, aufgewachsen im Sauerland, jetzt wohnhaft in Hamburg. // PR-Frau, Bloggerin, Gamer Girl, Musikerin, Serien-Freund, Kunst-Liebhaberin, Geek, Bücher-Fan, verliebt, besessen von Portland, OR und Fallout. Ich blogge über alles, was mir in den Sinn kommt und irgendwie mit Kultur zu tun hat, manchmal aber auch über wirren und unwichtigen Mist. Mehr über mich gibt's auf der About Me-Seite.



Die Stimme am Ende gehört eigentlich schon zum nächsten Song auf dem Album. Da VW nie als eigenständige Single veröffentlicht wurde, kriegt man die auch nicht raus.