Aug 16, 2010
Projekt Hörsturz – Runde 27

Kaum bin ich aus Rom zurück, geht es auch schon ganz besonders pünktlich in die nächste Runde von Projekt Hörsturz. Wer sich jetzt fragt, was das denn überhaupt für ein Projekt ist, der schaut auf dem Blog vom beetFreeQ vorbei.
Die Songs und meine Bewertung findet ihr wie immer nach dem Cut.
Five Iron Frenzy – Every New Day
(von Steve) Hach ja, den Song habe ich in meiner Ska-Phase (lang lang ist’s her) rauf und runter gehört. Und auch wenn die Band für meinen Geschmack zu religiöse Lyrics hat, muss man ihnen doch lassen, dass der Song für einen Ska-Song wirklich gut ist. 3/5
Die Lustigen Jungs – Am 30. Mai ist der Weltuntergang
(von Onkelosi) Da macht sich doch jemand über uns lustig. (Kleiner Tipp: Es sind nicht Die Lustigen Jungs.) 0/5
Tocotronic – Bitte oszillieren Sie
(von endgueltig) Deutschsprachige Musik ist mit extrem wenigen Ausnahmen gar nicht mein Fall und den Hype um Tocotronic habe ich noch nie verstanden. Das hier ist mir eindeutig zu repetitiv und kommt nicht mal ansatzweise aus’m Arsch. 1/5
The Helio Sequence – Converter
(von mir) Mein Vorschlag. Darf ich trotzdem bewerten? (Falls nicht, einfach Bewertung ignorieren.) Ein fantastischer Song einer Portland-Band, der in Traumwelten entführt und erst kürzlich auf einer Split mit den abartig guten Menomena veröffentlicht wurde. Natürlich: 5/5
Spindrift – The Legend of Gods Gun
(von Tenza) Das fängt mit einem echt interessanten Vibe an und geht sofort ins Blut. Der Song bekommt auf jeden Fall Extrapunkte für Eigenwilligkeit, auch wenn ich kein sehr großer Fan von dem “Gesang” bin. Das Solo in der Mitte ist jedenfalls großartig und katapultiert den Hörer in eine vollkommen andere Welt. Auch die Synthesizer und der subtile Background-Chor steigern das Potential dieser Nummer. Deswegen: 4/5
Und weil ich ja doch so gerne Musik höre, bewerte ich auch die Bonussongs:
Ana Johnsson – Coz I Can
(von Sir Donnerbold) Find ich völlig uninteressant und gibt mir absolut gar nichts. Möchtegern-Rockstar-Sternchen, geht gar nicht klar. Geht leider trotzdem minimal ins Ohr, deswegen noch: 1/5
Brand New – I Will Play my Game Beneath the Spin Light
(von David) Brand New sind meine große Liebe und haben allein schon wegen der Lyrics die volle Punktzahl verdient. Außerdem: Immer Gänsehaut in der zweiten Strophe. 5/5
D.O.A. – That’s Why I’m an Atheist
(von cimddwc) Meine Punk-Phase ist sowas von vorbei, was mir dieser Song auch wieder gezeigt hat. 1/5
Die Antwoord – Enter The Ninja
(von Khitos) Ganz objektiv ist das nicht übel. Ganz subjektiv geht es über mäßig leider nicht hinaus. 2/5
Faun – Egil Saga
(von Robert) Das blubbert hier so im Hintergrund herum und ich merke die ganze Zeit gar nicht, dass überhaupt was läuft. Kein gutes Zeichen. 1/5
Hazel O’Connor – Will You
(von Postpunk) Ich stehe auf gute Klassiker und das hier ist wirklich gut und nicht zu kitschig. 4/5
Little Boots – Catch 22
(von Konzertheld) Haut mich nicht vollkommen um, kann mir aber vorstellen, dass ich dazu gern mal tanzen gehen würde. 3/5
Múm – Sing Along
(von beetFreeQ) Ein schöner Song zum Ausklang des Sommers. Aber das können Múm ja sowieso. 4/5
Obituary – Slowly we root
(von Fini) Uah. 0/5
Regina Spektor – Us
(von kasumi) Von der hat mir mal ein Song sehr gut gefallen, aber ich hab natürlich den Titel vergessen. Us ist nicht übel, aber auch nichts, was ich mehr als zwei oder drei mal hören würde. 3/5
Steven Wilson – Harmony Korine
(von Stefan) Wow. Das ist großartig. Davon muss ich mehr hören. Gänsehautmusik mit einem FANTASTISCHEN Video. 5/5
The Rifles – She’s Got Standards (live)
(von Paula) Ich tu mich mit Live-Versionen immer etwas schwer. Klingt okay, mehr kann ich dazu fast nicht sagen. 2/5
To My Boy – Fear of Fragility
(von JuliaL49) Die Ansätze sind ganz gut, aber der Song wird zu leicht zu anstrengend. Passt aber gut in die Indie-Disko. 2/5
Tocotronic – Ich Verabscheue Euch Wegen Eurer Kleinkunst Zutiefst
(von Dr. Borstel) Siehe oben. Kann mir jemand den Hype erklären? 1/5
Schnitt Pflichtsongs: 2,600
Schnitt Bonussongs: 2,428
Und mein Vorschlag für Runde 28:

Kristin, 24 Jahre jung, aufgewachsen im Sauerland, jetzt wohnhaft in Hamburg. // PR-Frau, Bloggerin, Gamer Girl, Musikerin, Serien-Freund, Kunst-Liebhaberin, Geek, Bücher-Fan, verliebt, besessen von Portland, OR und Fallout. Ich blogge über alles, was mir in den Sinn kommt und irgendwie mit Kultur zu tun hat, manchmal aber auch über wirren und unwichtigen Mist. Mehr über mich gibt's auf der About Me-Seite.



Hehe, wir haben beide den gleichen Songs 0/5 Punkte vergeben :D
Schade, dass Die Antwoord nicht so gut abschneidet, find die witzig ^^
Regina Spektor Lied: “Hero” vllt?