Verpackungsmaschinen: schnell, effizient und hygienisch

Verpackungsmaschinen werden in der Industrie eingesetzt, um Produkte wie beispielsweise Versandgut, Tabletten oder frische Lebensmittel mit einer schützenden Umhüllung zu versehen. Die sehr teuren Geräte sind imstande, innerhalb kürzester Zeit eine große Anzahl von Produkten mit Karton, Folie und anderen Verpackungsmaterialien zu umgeben.

Quelle: http://kmu-marketing-blog.ch/

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Wie arbeiten Verpackungsgeräte?
Die technischen Einheiten umhüllen die zu verpackende Ware, industriell produzierte Teile, Gebinde, etc. mit einem Packmittel wie beispielsweise einem Pappkarton, einer transparenten Kunststofffolie, Flasche oder Dose. Man unterscheidet zwischen Vollverpackungen und Umhüllungen, die das Produkt nur teilweise bedecken. Heute eingesetzte Maschinen arbeiten halb- oder vollautomatisch. Sie sorgen dafür, dass das Packgut sauber oder gar steril bleibt, stapelbar ist und sicher transportiert werden kann. Oft benötigt man noch zusätzliche Hilfsmittel wie Klebeband und Klammern. Mithilfe der Hightech-Verpackungsmaschinen lässt sich der Verpackungsvorgang rationalisieren, sodass man eine hohe Stückzahl pro Minute erzielt.

Arten von Verpackungsmaschinen
Manche von ihnen sind auf bestimmte Verpackungsarten spezialisiert. Andere Maschinen können für mehrere Arten Versiegelungen verwendet werden. Einfache Maschinen wie Folienwickler umhüllen das Packgut lediglich mit einer Kunststofffolie, damit es nicht herausfallen kann. Komplexere Geräte arbeiten in mehreren Schritten (Bestücken, Falten und Verschließen).

Es gibt Maschinen, die

  • formen
  • dosieren und abfüllen
  • ein- und auspacken
  • umwickeln, einschlagen und kartonieren
  • verschließen
  • palettieren
  • umreifen
  • Blister herstellen

Die Arbeitsschritte Füllen, Formen, Einschlagen und Verschließen kommen bevorzugt zum Einsatz. Die Maschinen funktionieren je nach Art der Befüllung als Front- oder Top-Loader. Standardisierte Verpackungsgeräte eignen sich für mehrere ähnlich geformte Pack-Güter. Sondermaschinen sind Spezialanfertigungen, die für einen einzigen Verpackungsvorgang wie zum Beispiel das Eintüten von Waschmaschinen-Schläuchen entwickelt wurden. Paletten-Umreifungsmaschinen verhindern das Verrutschen des Packguts während des Transports. Manche der Hightech-Geräte verfügen sogar über eine automatische Höhen-Erkennung.
Kartonier-Maschinen verpacken Faltschachteln verschiedener Größe. Als Wallet-Maschinen bezeichnet man Elektrogeräte, die Blister für Tabletten, Booklets und die dazu passenden Schachteln zusammensetzen. Versandkartons werden mithilfe des sogenannten Casepackers produziert. Beutel-Maschinen tüten Pharmaprodukte steril in Flachbeutel ein. Je nach Pack-Gut sind in die Anlage noch Mikro-Dosiersysteme für Pulver, Schüttgut oder Flüssigkeiten integriert. Spezielle Schutzmechanismen verhindern, dass die Maschinenteile mit dem Produkt verunreinigt werden. Auch besondere Kundenanforderungen können realisiert werden: Manche Maschinen sind so konzipiert, dass die Ware sogar vor dem Zugriff von Fälschern geschützt oder kindersicher ist.

Hygienisch und optisch ansprechend verpacken
Bestimmte Packgüter erfordern einen besonders hygienischen oder sogar sterilen Umgang (Lebensmittel, Medikamente). Blister werden in mehreren Arbeitsschritten geformt, beladen, versiegelt und anschließend zugeschnitten. In der Lebensmittelindustrie muss das Packgut nicht nur sicher versiegelt sein, sondern auch noch optisch attraktiv präsentiert werden. Dabei helfen sogenannte Stretchwrapper: Die Maschinen umgeben die auf einer Schale (tray) liegenden Äpfel mit einer schlauchartig gedehnten dünnen Kunststofffolie. Danach befindet sich nur noch wenig Luft in der Verpackung.